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aus dem Leben eines angehenden Lehrers
 

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ETE

Vor einigen Jahren bekam ich einen Rohrstock zum Geburtstag. An diesem hing ein Zettel, auf dem Stand: Essential Teacher Equipment (ETE) Part 1. Ein Rohrstock für die Schule? Das machte Sinn. Nun, meine pädagogischen Ansichten haben sich etwas geändert. Deshalb hier die inoffizielle Fortsetzung, also das ETE Part 2:

Was jeder Lehrer braucht, ist ein roter Stift ... aber auch ein grüner. Außerdem braucht man ein Heft oder ein Blatt, auf dem man fehlende Hausaufgaben, freche Kinder und so notiert. Einfach nur um es zu notieren. Das reicht oft schon. Außerdem braucht man eine exakt gehende Uhr, weil die Uhren in den Klassenräumen alle unterschiedlich gehen. Ein Klangstab oder ein anderes Instrument ist auch sehr hilfreich um akustische Signale zu geben, bspw. um Arbeitsphasen zu beenden. Ach, und dann sollte sich jeder ein paar Piktogramme ausdenken (Sitzkreis, Einzel- und Partnerarbeit, ...). Ganz wichtig sind auch Stempel zur Belohnung. Für schwierige Klassen sollte man sich noch ein Belohnungssystem einfallen lassen. Ich verwende die Stundenblume, die vier Blüten hat und immer eine verliert, wenn es zu laut wird. Oh, was man noch braucht, sind Ablagekästen oder Körbe für Arbeitsblätter, Bleistifte, Scheren und Klebstoff. Hierfür empfiehlt sich ein einfacher Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt. Für unter € 20,00 hat man dann seinen eigenen Mediankoffer. Und Sanduhren sind prima um die Arbeitsphasen visuell zu begrenzen. Soweit Part 2.

23.11.10 16:58

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Skewed / Website (23.11.10 18:24)
Das klingt absolut super. Wenn doch nur alle Lehrer auch den grünen Stift mehr benutzen würden. Man liest viel zu selten ein Lob, viel mehr Kritik.
Wobei das bestimmt auch an vielen Schülern liegt =D

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