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aus dem Leben eines angehenden Lehrers
 

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Experiment Ich

So, nach längerer Zeit mal ein Nachtrag. Das Referendariat ist phasenweise schon sehr anstrengend. Doch es gibt auch immer wieder ruhigere Phasen. Und wenn man ein gewisses Organisationstalent hat, kann man ganz schlimme Phasen umgehen - zumindest bis jetzt.

Fast zehn Monate sind num rum und ich kann sagen, dass ich viel über mich gelernt habe. Das Referendariat ist eine Zeit, in der man Unmengen an Anregungen erhält. Anregungen, wie man welche Inhalte umsetzen kann ... Anregungen, wie man sich als Lehrer verhält ... Anregungen, wie man mit schwierigen Schülern umgeht ... man probiert sich also aus. Und man überschreitet auch manchmal persönliche Grenzen. Wer hätte gedacht, dass ich mal mit einer vierten Klasse singe oder tanze? Oder dass ich zum Geschichtenerzähler werde? Und vielleicht werde ich auch noch zum Puppenspieler ...

Was meinen persönlichen Fortschritt betrifft, habe ich die Vielzahl der Besuche jetzt hinter mir. Die meisten waren in Ordnung. Ausreißer gab es nach oben und nach unten. Die Rückmeldungen, die ich von den Seminarleitern erhalte, sind aber zuletzt sehr positiv gewesen. Das macht Mut für die nächsten Gespräche zum Ausbildungsstand. Ach, ich führe übrigens gerade die Einheit für meine zweite Examensarbeit durch. Diese muss dann über Weihnachten fertiggestellt werden. Ich habe mich natürlich für ein mathematisches Thema entschieden, frei nach dem Motto: Wer 300 Seiten schreiben kann, schafft auch 30. Soweit von der Grundschulfront ...

23.11.10 16:11

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