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aus dem Leben eines angehenden Lehrers
 

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Weniger ist mehr

Nach vier Besuchen und drei Monaten Referendariat ein kurzes Zwischenfazit. Ja, Schule ist manchmal stressig. Und ja, tagtäglich seinen Unterricht vorzubereiten bedeutet manchmal viel Arbeit. Aber irgendwie ist es zu schaffen. Man kommt besser rein, führt nach und nach Rituale ein, die einen (hoffentlich) irgendwann entlasten, überlegt sich Belohnungen und Sanktionen und lernt, auch mal laut zu werden.

Meine Besuche sind sehr unterschiedlich gelaufen. In meinem letzten Besuch habe ich die Kinder deutlich überfordert. Das macht sich natürlich nicht so gut. Die Devise lautet: Weniger ist mehr. Und mir fällt es nach vier Jahren Hochschule schwer, das Niveau so weit zu senken. Außerdem sehen es die Seminarleiter gerne, wenn in den Stunden viel Bewegung ist. Offener Unterricht, Gruppenarbeit, Sitzkreis ... das alles muss aber erst geübt werden. Nach den Besuchen heißt es dann immer, dass es ja auch der erste Besuch gewesen wäre. Nur irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass auch diese ersten Besuche für die Bewertung am Ende mitentscheidend sind. Im Juni gibt es dann ein Gespräch zum Ausbildungsstand. Ich bin mal gespannt, wie die Bewertung dann ausfällt. Bis dahin habe ich allerdings noch einige Besuche und im Mai fahre ich noch auf Klassenfahrt. Ich werde berichten ...

26.4.10 17:04

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